Eine starke Wirtschaft hängt zunächst von der schulischen Ausbildung ab
- Helmut Tauber, SVP
- 28. Aug. 2018
- 1 Min. Lesezeit
In Brixen gibt es exzellente Ausbildungsstrukturen, ob diese fachorientiert (Berufsschulen) oder Oberschulen sind. Die Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft muss gestärkt und besser vernetzt werden. Notwendig ist mehr Praxisbezug, damit die Schülerinnen und Schüler konkrete Einblicke in die Erfordernisse des Arbeitsmarktes bekommen.

Um die duale Ausbildung wird Südtirol oft beneidet. Diese gilt es zu fördern und für die Jugend attraktiver zu machen. Der Lehrabschluss muss aufgewertet werden. Die Eltern sind für eine Fachausbildung ihrer Kinder weiter zu sensibilisieren.
Südtirol ist ein mehrsprachiges Land. Die gezielte Vermittlung von Sprachkompetenzen, speziell auch in der Fachausbildung, ist umzusetzen. Spezielle Projekte (z. B. Ausbau des CLIL-Unterrichtes) sollen vorangetrieben werden.
Brixen muss Standort eines innovativen Ausbildungszentrums werden. Die Bereiche Holz, Metall, Fototechnik, eignen sich dazu bestens, weil es in diesen Sektoren bereits Leitbetriebe gibt, welche internationalen Ruf genießen. Deren Erfahrungen und Kompetenzen gilt es verstärkt zu nutzen.
Helmut Tauber, SVP-Kandidat Landtagswahlen Südtirol
Deshalb fordere ich:
Stärkung der dualen Ausbildung
Nach Abschluss der Oberschule müssen Schülerinnen und Schüler das Sprachniveau B2 erreicht haben
Für einen Zweisprachigkeitsnachweis sollte es Maturapunkte geben
Errichtung eines Innovationcenters in Brixen und Stärkung von Forschung und Entwicklung
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